KITAS & SCHULEN

Wir suchen Kita´s und Schulen, die mit dem Netzwerk für Lebenserfahrung gemeinsam kochen und backen. Gesunde Ernährung zum Anfassen und Erleben. Machen Sie mit Ihrer Gruppe oder Klasse einen Ausflug zum ALV in Strausberg.

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Bericht zum Stand der Umsetzung und Wirkung des Programmes „Freiwilligendienste aller Generationen“ in Brandenburg „Netzwerk für Lebenserfahrung“

Unser Ziel war es, Freiwillige zu finden, die ihre Zeit und ihre gesammelten Lebenserfahrungen in unser Projekt einbringen wollen, um mit uns gemeinsam eine Austauschstelle für hilfebedürftige Bürger und Bürgerinnen einzurichten, ihnen in persönlichen Gesprächen zuzuhören, ihre Probleme ernst zu nehmen, sie an Stellen weiter zu leiten, die Hilfe bieten können und ihnen helfen, sich selbst zu helfen.

Unsere drei Freiwilligen wurden geschult, u.a. in Rechtsfragen und Rechtsgrundlagen im Ehrenamt, in Kindesrecht/Elternrecht, im Umgang mit schwierigen Freiwilligen, zum Thema „gesunde Kinder/gesunde Gesellschaft“, im Umgang mit Aggressionen und Gewalt und Ersthelferkurs. Wir haben ausführliche Gespräche über ihren freiwilligen Einsatz hier geführt und uns gemeinsam Gedanken gemacht, wie wir die Hilfebedürftigen erreichen und dazu bewegen können, sich von uns helfen zu lassen.

Viele Gespräche wurden mit den Mitarbeitern unserer Einrichtung geführt, unser Projekt erklärt, unsere Möglichkeiten über die Strausberger Tafel bei uns und vor allem über die Bürgerinformation und die Insolvenzberatung zu nutzen, um auf uns aufmerksam zu machen. Flyer wurden gemeinsam mit dem CJD MOL erstellt und verteilt, die regionale Presse wurde zu uns in die Einrichtung eingeladen, gemeinsam haben wir regionale Veranstaltungen besucht, um unser Netzwerk bekannt zu machen, wir haben Gespräche beim Bürgermeister von Strausberg und beim Landrat in Seelow unser Netzwerk vorgestellt.. Wir sind mit anderen Vereinen und Netzwerken (Netzwerk „Gesunde Kinder“ DRK), (Nordheim 91 Bürgerbund e.V.), (Young Company und Lotsendienst), (Bündnis für und mit Familien in Strausberg) in Kontakt getreten und haben unsere Startprobleme und Erfahrungen ausgetauscht.

Eine Website www.netzwerk-lebenserfahrung.de wurde geplant und wird noch erarbeitet, auf der sich alle Bürger und Bürgerinnen ein Bild von unserem Netzwerk machen können. Eine enge Zusammenarbeit haben wir mit unserem Kooperationspartner CJD MOL, der sich auch um die Weiterbildungen aller Freiwilligen kümmert. Wir haben einen Stammtisch organisiert, um den Freiwilligen die Gelegenheit zu geben sich auszutauschen. Wir haben in gemeinsamen Gesprächen mit der Leitung der Einrichtung und den Freiwilligen die Idee umgesetzt und ein Sorgenbüro-Hoffnung eingerichtet. An allen Wochentagen sitzt dort jeweils ein Freiwilliger, der sich der Ratsuchenden annimmt und mit viel Einfühlungsvermögen versucht, ihnen Wege aufzuzeigen, um Hilfe zu finden.

Das Sorgenbüro wird sehr gut angenommen, vor allem von unseren Tafelkunden wird oft das persönliche Gespräch mit unseren Freiwilligen gesucht. Die Präsenz genau gegenüber dem Haupteingang unserer Einrichtung hat sich als sehr positiv erwiesen. Viele schauen aus Neugier herein und es entwickeln sich Gespräche, in denen von unseren Freiwilligen sehr schnell erkannt wird, wie wichtig das Sorgenbüro-Hoffnung geworden ist.

Jetzt sind wir in der Planungs- und Aufbauphase unseres zweiten Einsatzfeldes „Erhalt der Gesundheit“. Dafür wird die Küche in unserer Einrichtung umgebaut, wir führen Gespräche mit Kitas und Grundschulen und allen anderen, die uns bei der Umsetzung des Themas „Gesunde Ernährung“ helfen könnten. Wir informieren uns bei Krankenkassen, die in Strausberg ansässig sind. Als Nächstes ist die Kontaktaufnahme mit der Ernährungsberatung des Krankenhauses Strausberg vorgesehen.

Stand: November 2009

 


Bilder
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